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Aktuelle Seite: Start / News / BASF stellt europäisches Amine-Portfolio auf 100 % Ökostrom um

BASF stellt europäisches Amine-Portfolio auf 100 % Ökostrom um

12. Mai 2025 von Birgit Fischer

Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF hat im Mai 2025 mit der Umstellung der gesamten europäischen Amine-Produktion auf Strom aus erneuerbaren Energien begonnen. Die Werke in Ludwigshafen und Antwerpen werden künftig vollständig mit Ökostrom betrieben. Damit stärkt BASF das nachhaltige Produktangebot und reduziert gleichzeitig den eigenen CO₂-Fußabdruck.

BASF-Unternehmensbereich Intermediates stellt gesamtes europäisches Amine-Portfolio auf 100 Prozent erneuerbaren Strom um. Im Bild: Windturbinen im Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid. | Foto: BASF SE
BASF-Unternehmensbereich Intermediates stellt gesamtes europäisches Amine-Portfolio auf 100 Prozent erneuerbaren Strom um. Im Bild: Windturbinen im Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid. | Foto: BASF SE

Durch diese Maßnahme werden jährlich rund 188.000 Tonnen CO₂-Äquivalente im Vergleich zu 2020 eingespart1. Die Umstellung auf grün produziertes Amine erfolgt automatisch – ohne zusätzlichen Zertifizierungsaufwand oder Anpassungen im Bestellprozess. Darüber hinaus investiert BASF in Technologien wie Wärmepumpen und setzt auf emissionsarme Rohstoffe, um das Portfolio weiter klimafreundlich auszurichten.

Deutlich geringerer CO₂-Fußabdruck im gesamten Portfolio

Mit der Umstellung auf 100 Prozent erneuerbaren Strom reduziert BASF die CO₂-Emissionen in der europäischen Amine-Produktion jährlich um rund 188.000 Tonnen im Vergleich zum Jahr 2020. Über das gesamte Portfolio ergibt sich daraus eine durchschnittliche Senkung des Product Carbon Footprint (PCF) um rund 8 Prozent. Damit ist die Umstellung ein wichtiger Meilenstein in den Bemühungen des Unternehmensbereichs, zum Nachhaltigkeitsziel der BASF beizutragen, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 25 Prozent gegenüber 2018 zu reduzieren.2

Vasilios Galanos, Senior Vice President Europe im BASF-Unternehmensbereich Intermediates, erklärt: „Nachhaltigkeit beginnt mit uns. Mit der Umstellung unseres europäischen Amine-Portfolios auf 100 Prozent erneuerbaren Strom tragen wir zu unserem Ziel bei, für unsere Kunden der bevorzugte Partner für nachhaltige Zwischenprodukte zu sein. Unsere Amine, die nun mit erneuerbarem Strom als neuem Standard angeboten werden, helfen uns, die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren, den CO2-Fußabdruck unserer Produkte zu verringern und uns im Markt zu positionieren.“

Weniger Scope-3-Emissionen für Abnehmer

Kunden profitieren von der PCF-Reduktion und können sie in ihren Scope-3-Zielen berücksichtigen. Die Umstellung auf das neue Standardportfolio mit erneuerbarem Strom erfolgt nahtlos, ohne dass eine Neuzertifizierung der Produkte oder Änderungen im Bestellprozess erforderlich sind. Wolfgang Kanther, Vice President Amines Europe im BASF-Unternehmensbereich Intermediates, sagt: „Mit erneuerbarem Strom unterstützen wir auch unsere Kunden bei ihren Nachhaltigkeitszielen. Wir entwickeln zusätzliche Angebote, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und freuen uns, gemeinsam mit ihnen Lösungen zur weiteren Reduzierung von Product Carbon Footprints zu diskutieren.“

Nächster Schritt zu mehr Nachhaltigkeit im Amine-Portfolio

Die Umstellung des europäischen Amine-Portfolios auf Strom aus erneuerbaren Energien ist ein weiterer Schritt im Rahmen eines umfassenden Vorhabens, das globale Zwischenproduktportfolio der BASF auch in den kommenden Jahren nachhaltiger zu gestalten. Die Möglichkeit, emissionsarmen Dampf zu verwenden, und die Beschaffung von Rohstoffen mit einem reduzierten PCF, wie Methanol oder Ammoniak, werden ständig auf Basis von Kundenrückmeldungen bewertet. So bietet der Unternehmensbereich einen Fahrplan zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele seiner Kunden. Die laufenden Investitionen der BASF in neue Verfahren und Technologien wie Wärmepumpen sowie die BASF-Einheit Renewable Carbon, die sich der Optimierung der Beschaffung von erneuerbaren Rohstoffen widmet, unterstützen dieses Ziel.

  1. Die Reduktion umfasst Scope-1, -2 und -3.1-Emissionen und wurde im Vergleich zum Basisjahr 2020 durchgeführt, das den Beginn der Product Carbon Footprint (PCF)-Berechnungen der BASF und die schrittweise Elektrifizierung der Standorte markiert. Die Berechnung basiert auf entsprechenden Produktionsmengen wie im Jahr 2020. Die PCF-Berechnungen von BASF orientieren sich an den Anforderungen und Richtlinien der ISO 14067:2018. Der TÜV Rheinland hat in einer Methodenprüfung bestätigt, dass die von der BASF SE entwickelte und angewandte PCF-Methode (SCOTT) zur Berechnung der PCFs von BASF-Produkten wissenschaftlich fundiert ist, der ISO 14067:2018 und der Together for Sustainability PCF Guideline entspricht und den Stand der Technik widerspiegelt (ID-Nr. 0000080389: BASF SE – Certipedia). ↩︎
  2. Weitere Informationen zum Klimaschutzziel der BASF finden Sie unter: https://www.basf.com/global/en/who-we-are/sustainability/enabling-the-green-transformation-of-our-customers/sustainability-targets. ↩︎

Kategorie: Companies, News Stichworte: Amine, BASF, CO2, Nachhaltigkeit, Ökostrom

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