Mit dem Beitritt von Henkel Adhesive Technologies zur Global Impact Coalition (GIC) erhält die branchenübergreifende Zusammenarbeit in der Chemieindustrie zusätzliche Tiefe. Die von Vorstandsvorsitzenden geführte Plattform bringt führende Unternehmen zusammen, um gemeinsam Lösungen für eine emissionsarme und stärker kreislauforientierte chemische Wertschöpfungskette zu entwickeln.

Henkel bringt als weltweit führender Anbieter von Klebstoffen, Dichtstoffen und funktionalen Beschichtungen seine industrielle Markt- und Anwendungserfahrung ein und erweitert die Zusammenarbeit um die Perspektive eines großen industriellen Anwenders chemischer Produkte. Damit wird die Verbindung zwischen Rohstoffinnovation und industrieller Umsetzung innerhalb der Global Impact Coalition weiter gestärkt.
Die Rolle der Global Impact Coalition in der Chemieindustrie
Die Global Impact Coalition wurde von führenden internationalen Chemieunternehmen gegründet, um gemeinsame Antworten auf zentrale Nachhaltigkeitsherausforderungen der Branche zu entwickeln. Hervorgegangen aus der Zusammenarbeit im Umfeld des World Economic Forum, dient die Plattform als strukturierter Rahmen für unternehmensübergreifende Projekte mit wirtschaftlicher Umsetzbarkeit.
Im Mittelpunkt der Arbeit der GIC stehen Maßnahmen zur Verringerung von Emissionen, zur effizienteren Nutzung von Ressourcen sowie zur Förderung sicherer chemischer Anwendungen. Der Ansatz beruht darauf, dass komplexe Transformationsaufgaben nur durch koordinierte Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette bewältigt werden können.
Erweiterung um industrielle Anwendungskompetenz
Mit Henkel Adhesive Technologies wird die Global Impact Coalition um die Perspektive eines großen industriellen Anwenders chemischer Produkte erweitert. Diese Ergänzung stärkt die Praxisnähe der gemeinsamen Projekte und unterstützt die Überführung neuer Ansätze aus der Entwicklung in den industriellen Einsatz.
Henkel verfügt über umfassende Erfahrung in unterschiedlichen Industrien und globalen Märkten. Dieses Wissen fließt in die Arbeit der Global Impact Coalition ein und trägt dazu bei, Nachhaltigkeitslösungen frühzeitig an realen Markt- und Kundenanforderungen auszurichten und deren Skalierbarkeit zu verbessern.
Gemeinsame Projekte zur Emissionsminderung
Durch die Mitarbeit in der GIC intensiviert Henkel Adhesive Technologies die Zusammenarbeit mit Chemieproduzenten und Recyclingunternehmen. Ziel sind branchenübergreifende Projekte, die Treibhausgasemissionen entlang der Lieferketten reduzieren, sichere Chemie fördern und Materialien möglichst lange im Wirtschaftskreislauf halten.
Ein Beispiel ist das Projekt zur Kreislaufführung von Kunststoffen aus Altfahrzeugen. In dieser Initiative arbeiten Kunststoffhersteller, Recyclingunternehmen und Automobilhersteller gemeinsam an neuen Lösungen zur Rückgewinnung und Wiederverwendung von Materialien. Henkel bringt hierbei Erfahrungen aus industriellen Klebstoff- und Beschichtungsanwendungen ein und unterstützt die Übertragbarkeit dieser Ansätze auf weitere Branchen.
Anbindung an bestehende Nachhaltigkeitsprogramme
Die Zusammenarbeit innerhalb der Global Impact Coalition knüpft an bestehende Nachhaltigkeitsinitiativen von Henkel an. Dazu zählt das unternehmensweite Climate-Connect-Programm, mit dem Lieferanten gezielt in gemeinsame Maßnahmen zur Verringerung von Emissionen eingebunden werden.
Durch die Verknüpfung dieser Aktivitäten mit den Projekten der Global Impact Coalition sollen konkrete Pilotvorhaben umgesetzt und bewährte Modelle schrittweise ausgeweitet werden. Ziel ist es, die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer emissionsarmen und kreislauforientierten Chemieindustrie weiter zu stärken.