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Klimaschutz braucht stabile Rahmenbedingungen

30. Juli 2025 von Birgit Fischer

Mit zahlreichen Maßnahmen bekräftigen REWE Group, Takeda Österreich und die VBV-Gruppe ihr Engagement für nachhaltiges Wirtschaften. Die Unternehmen der Business Allianz Klima investieren in klimafreundliche Technologien, grüne Energie und nachhaltige Finanzinstrumente. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Klimaschutz zur wirtschaftlichen Standortstärke beiträgt.

Drei Mitglieder Business Allianz Klima - REWE Group, Takeda Österreich und VBV-Gruppe. v.l.n.r.: Robert Nagele, REWE Group; Michaela Attermeyer, VBV-Vorsorgekasse AG; Maria Löflund, Takeda Manufacturing AG. | Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co
Drei Mitglieder Business Allianz Klima – REWE Group, Takeda Österreich und VBV-Gruppe. v.l.n.r.: Robert Nagele, REWE Group; Michaela Attermeyer, VBV-Vorsorgekasse AG; Maria Löflund, Takeda Manufacturing AG. | Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co

Damit diese Initiativen langfristig wirken können, braucht es laut den Unternehmen stabile Rahmenbedingungen – etwa durch ein verbindliches Klimagesetz, effiziente Genehmigungsprozesse und gezielte Förderungen. Der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik bleibt dabei zentral, um gemeinsam Zukunftstechnologien weiter voranzutreiben.

Zukunftsinvestitionen statt Kürzungen: Klimaschutz wirtschaftlich denken

Mit dem Doppelbudget 2025/2026 setzt die Regierung beim Klimaschutz vor allem auf Einsparungen – zentrale Förderprogramme werden deutlich gekürzt oder gestrichen. Drei Mitglieder Business Allianz Klima – REWE Group, Takeda Österreich und VBV-Gruppe – betonen: Klimaschutz muss endlich als zentraler Wachstumshebel und nicht als vernachlässigbare Ausgabe anerkannt werden. Klar ist, wer die Notwendigkeit und das Potenzial der Transformation nicht erkennt, riskiert wirtschaftliche und fiskalische Folgeschäden. Die Business Allianz Klima-Unternehmen legen konkrete Vorschläge auf den Tisch, um Österreichs Wirtschaft klimafit zu machen:

  1. Ein ambitioniertes, verbindliches Klimagesetz schafft die für langfristige Investitionen nötige Rechts- und Planungssicherheit – etwa durch klare Sektorziele und Gegensteuerung, wenn Ziele verfehlt werden. Weiter braucht es eine Industriestrategie, die Technologieklarheit und effizienten Ressourceneinsatz forciert.
  2. Erneuerbare Energien sind ein essenzieller Standortvorteil und müssen ausgebaut werden. Das erfordert, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, Bundesländer zum Ausweis entsprechender Flächen zu verpflichten und Energiegemeinschaften die Nutzung aller Energieformen zu ermöglichen.
  3. Finanzielle Anreize wie die Förderung von Zukunftstechnologien – darunter E-Mobilität, grüne Wasserstoffproduktion und Wärmepumpen – setzen notwendige Wachstumsimpulse und müssen budgetär abgesichert werden. Der zeitgleiche Abbau klimaschädlicher Subventionen treibt die Klimaziele voran und entlastet das Budget.

Heimische Unternehmen setzen auf Klimaschutz

Dabei belassen es die Unternehmen nicht bei Lippenbekenntnissen. Die REWE Group, Takeda Österreich und VBV-Gruppe gehen mit gutem Beispiel voran und untermauern mit konkreten Maßnahmen ihr Bekenntnis zum Klimaschutz:

Der Handel ist eine energieintensive Branche – nachhaltige Investitionen in Logistik und Energie sind daher zentral. Die REWE Group wird mit 1,5 Milliarden Euro bis 2027 die größte Investitionsoffensive der Unternehmensgeschichte in Österreich starten und investiert in die Nachhaltigkeit ihrer Standorte. Bereits jetzt gibt es an rund 350 Standorten Photovoltaikanlagen, zahlreiche Energiespeicher und E-Ladepunkte.

Robert Nagele, BILLA Vorstand für Immobilien & Nachhaltigkeit der REWE Group Österreich. | Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co
Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co

Wer heute in Klimaschutz investiert, stärkt morgen Versorgungssicherheit und Lieferketten. Damit solche Investitionen gelingen, braucht es Planungssicherheit, stabile Förderbedingungen und einen förderlichen Rechtsrahmen.

Robert Nagele, BILLA Vorstand für Immobilien & Nachhaltigkeit der REWE Group Österreich

Die VBV-Gruppe verfolgt seit Jahren das Ziel, ihr Kerngeschäft bis 2050 klimaneutral zu gestalten und das Investmentportfolio bis 2030 auf einen 1,5-°C-Pfad zu bringen. Die VBV hat es sich gleichzeitig zum Ziel gesetzt, grüne Aktivitäten auszuweiten. So hat zum Beispiel die VBV-Vorsorgekasse in den letzten Jahren bereits 345 Mio. EUR grüne Darlehen an die Republik Österreich vergeben. Diese Darlehen werden zur Finanzierung von geeigneten grünen Projekten in Übereinstimmung mit dem Green Bond Framework der Republik Österreich verwendet.

Michaela Attermeyer, Mitglied des Vorstandes der VBV-Vorsorgekasse AG. | Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co
Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co

Als ein Unternehmen der betrieblichen Altersvorsorge denken wir in Jahrzehnten – und sehen klar: Wenn man gegenwärtig beim Klimaschutz spart, dann zahlt man künftig doppelt. Was es jetzt braucht, sind verstärkt geeignete politische Leitplanken, die Milliarden in grüne Investitionen lenken statt in fossile Altlasten.

Michaela Attermeyer, Mitglied des Vorstandes der VBV-Vorsorgekasse AG

Takeda hat das Ziel, vor 2035 Netto-Null-Treibhausgasemissionen an seinen Standorten zu erreichen. Am Standort Wien wurden in den letzten fünf Jahren bereits 20 % CO₂ eingespart – bei gleichzeitig wachsender Produktion. Mit AHEAD startet dieses Jahr eine innovative Wärmepumpenlösung zur CO₂-freien Dampfversorgung, die bis zu 80 % Emissionen an einem der größten Takeda Standorte in Wien reduzieren soll.

Maria Löflund, Mitglied des Vorstandes der Takeda Manufacturing Austria AG und Leiterin der Wiener Produktionsstätten. | Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co
Foto: Niklas Schnaubelt, https://schnaubelt.co

Wir wollen konkret zeigen, wie wir uns als Industrieunternehmen für den Klimaschutz engagieren, was schon erreicht werden konnte und was dies unterstützen kann. Projekte wie AHEAD zeigen, dass Klimaschutz und Marktwirtschaft kein Widerspruch sind. Damit wir Lösungen skalieren können, sind zwei Dinge wichtig: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien bzw. Abwärmenutzung und klare rechtliche Rahmenbedingungen, um Energiegemeinschaften für Wärme, Kälte, Wasser und Abwasser voll nutzbar zu machen.

Maria Löflund, Mitglied des Vorstandes der Takeda Manufacturing Austria AG und Leiterin der Wiener Produktionsstätten

Jetzt handeln oder den Anschluss verlieren

Österreichs Unternehmen sind bereit, den Kurs in eine nachhaltige Zukunft zu setzen. Doch die Politik muss handeln – und zwar schnell. Die ersten Schritte sind gemacht, aber die Zeit drängt. Klimaschutz ist keine Belastung, sondern eine Chance für Österreich den Wohlstand zu sichern. Die Unternehmen der Business Allianz Klima zeigen, wie es geht. Jetzt muss die Politik den Mut aufbringen, den notwendigen Transformationsprozess aktiv zu gestalten.

Über die Business Allianz Klima

Die Business Allianz Klima ist ein Zusammenschluss führender österreichischer Unternehmen, die sich für eine konsequente Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft einsetzen. Initiiert von der Zukunftsallianz, einer Initiative des Klimavolksbegehrens, fordern die 20 Unternehmen der Business Allianz Klima klare gesetzliche Rahmenbedingungen, wirksame Klimaschutzmaßnahmen und gezielte wirtschaftliche Anreize zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Das Ziel ist es, nachhaltiges Wirtschaften als Wettbewerbsvorteil zu etablieren und die Resilienz von Unternehmen zu stärken. Die Business Allianz Klima engagiert sich für einen intensiven Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um gemeinsam Lösungen für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln. Die 20 Mitgliedsunternehmen der Business Allianz Klima sind: beyond carbon energy, EY denkstatt, Gabriel Chemie, Glacier, Greiner, Heinzel Group, Holcim Österreich, Lidl Österreich, MATR, missionPET, Öko-Plus, refurbed, Reclay Group, REWE Group, Soly, Takeda, Trumer Privatbrauerei, Unfold Consulting und VBV.

Kategorie: Branche, News Stichworte: Business Allianz Klima, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Zukunftsallianz

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