Das Science Forum Chemistry 2025 der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) bringt internationale Chemie-Expert:innen vom 29. September bis 1. Oktober nach Karlsruhe. Unter dem Motto „Thinking across borders“ steht das neue Veranstaltungsformat ganz im Zeichen des fachlichen und institutionellen Brückenschlags.

Renommierte Sprecher:innen, interdisziplinäre Sessions, internationale Kooperationen – das Event am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint wissenschaftlichen Tiefgang mit gesellschaftlicher Relevanz. Durch persönliche Begegnungen, Nachwuchsförderung und feierliche Auszeichnungen entsteht eine Plattform für die Chemie der Zukunft.
Chemie grenzenlos denken: Das neue Veranstaltungsformat der GDCh
Mit dem Motto „Thinking across borders“ lädt das Science Forum Chemistry 2025 dazu ein, die Chemie in einem internationalen und vernetzten Kontext neu zu denken. Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz mit Zusammenarbeit über nationale, disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg zu verbinden. Im Fokus stehen Austausch, gemeinsame Verantwortung und neue Lösungsansätze für globale Herausforderungen.
Zu den Höhepunkten zählen Plenarvorträge international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Dr. Josep Cornella vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr, Professorin Dr. Eva Hevia von der University Bern, Schweiz, Professorin Dr. Anat Milo von der Ben-Gurion University of the Negev, Israel, und Professorin Dr. Helma Wennemers von der ETH Zürich, Schweiz. Zahlreiche GDCh-Fachgruppen bereichern das Programm mit (teils interdisziplinären) Sessions, in denen sie exklusive Einblicke in ihre aktuelle Forschung bieten. In einer gemeinsamen Session der American Chemical Society (ACS) und der GDCh geht es um Nachhaltigkeit in der Chemie. Dabei wird auch die neu entwickelte Nachhaltigkeitsstrategie der GDCh präsentiert.
Als besonderes Extra bietet das 200-jährige Jubiläum des KIT Anlass, auf eine lange Tradition exzellenter Wissenschaft zurückzublicken und gleichzeitig Weichen für eine vielversprechende Zukunft zu stellen.
Internationale Kooperationen prägen das Science Forum Chemistry
Dem Leitgedanken der Veranstaltung Rechnung tragend wird die GDCh im Rahmen des SFC einige internationale Kooperationen verstetigen bzw. etablieren. Während das Memorandum of Understanding mit der ACS und der Swiss Chemical Society (SCS) erneuert wird, steht auch die Unterzeichnung von Abkommen mit den europäischen Schwestergesellschaften Österreichische Chemische Gesellschaft (GÖCH) und Societa Chimica Italiana (SCI, Italienische Chemische Gesellschaft) auf dem Programm.
Ein weiteres Glanzlicht der Veranstaltung ist das festliche Award-Dinner, bei dem herausragende Persönlichkeiten der Chemie für ihre wegweisenden Forschungsleistungen geehrt werden. Renommierte Auszeichnungen wie beispielsweise der mit 50 000 Euro dotierte Karl-Ziegler-Preis werden im feierlichen Rahmen an die Preisträgerinnen und Preisträger überreicht. Das Dinner bietet einen würdigen Anlass, um die Errungenschaften der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu feiern und bietet gleichzeitig die Gelegenheit für persönliche Begegnungen und Gespräche. Bereits während der Eröffnungsveranstaltung erfährt die ehemalige GDCh-Präsidentin Professorin Dr. Barbara Albert, Universität Duisburg-Essen, besondere Würdigung. Sie bekommt die GDCh-Ehrenmitgliedschaft für ihre Verdienste um die Chemie im Allgemeinen und die GDCh im Besonderen verliehen.
Dialog, Nachwuchs und Auszeichnungen im Mittelpunkt
Neben dem Blick auf die großen Themen unserer Zeit stehen der persönliche Austausch und die individuelle Förderung im Mittelpunkt des SFC. In interaktiven Formaten kommen Nachwuchstalente mit Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Redakteurinnen und Redakteuren der GDCh-Fachzeitschriften ins Gespräch. In einer begleitenden Ausstellung laden Unternehmen und Verlage zum Dialog ein.
Mit dem Science Forum Chemistry 2025 will die GDCh ein neues Veranstaltungsformat etablieren, das die Chemie in ihrer ganzen Breite und Relevanz abbildet. Durch die enge Verzahnung von Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft setzt die Tagung wichtige Impulse für eine zukunftsfähige und verantwortungsvolle Wissenschaft.