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Shimadzu’s IRSpirit verspricht geringen Platzbedarf bei leichter Bedienbarkeit

Die beiden kompakten Modelle IRSpirit-T und IRSpirit-L vereinfachen FTIR-Analysen. Sie erfassen hochqualitative Daten und richten sich in erster Linie an die pharmazeutische, chemische und Nahrungsmittel-Industrie sowie an wissenschaftliche Einrichtungen. | Foto: Shimadzu

Shimadzu stellt mit den Modellen IRSpirit-T und IRSpirit-L zwei neue FTIR-Spektralphotometer vor. Die beiden kompakten Modelle sollen Analysen vereinfachen und weitreichende Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Sie erfassen hochqualitative Daten und richten sich in erster Linie an die pharmazeutische, chemische und Nahrungsmittel-Industrie sowie an wissenschaftliche Einrichtungen.

Mit einer Standfläche kleiner als ein DIN-A3-Blatt bieten IRSpirit-T und IRSpirit-L einen großen Probenraum, in welchen nicht nur Zubehör von Shimadzu, sondern auch von Drittanbietern eingesetzt werden kann. Diese Eigenschaft macht sie laut Shimadzu zu den kleinsten und leichtesten FTIR-Spektrophotometern der Welt, die sich mit kommerziellem Zubehör anderer Hersteller verwenden lassen.

Das hoch-sensitive Modell IRSpirit-T bietet die Empfindlichkeit höherklassigerer Systeme von Shimadzu; das IRSpirit-L erlaubt einen preisgünstigen Einstieg in die FTIR-Analyse. Beide berücksichtigen den steigenden Bedarf der letzten Jahre, geringen Laborplatzbedarf mit hoher Ausbaufähigkeit und leichter Bedienbarkeit zu kombinieren.

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IRPilot, die Assistenzsoftware für Standardanalysen, ist Teil der IRSpirit-Serie und bietet 23 spezifische Anwendungsprogramme. Der IRPilot erleichtert die Analyse und führt die Nutzer durch die gesamte Messung bis zu den Ergebnissen, ohne komplizierte Parametereinstellungen vornehmen zu müssen.

Der Entwicklungsprozess der IRSpirit-Serie umfasste die Hard- und die Software: Hardware-seitig bieten die neuen Systeme die gleiche Probenraumgröße wie die Shimadzu-Modelle im oberen Marktsegment, obwohl sie nur ein Drittel ihrer Größe besitzen. Und die neue, spezialisierte Software IRPilot erleichtert wesentlich die Handhabung. Auch weniger erfahrene Mitarbeiter können per IRPilot Daten hoher Qualität erfassen.

Obwohl die IRSpirit-Modelle klein und kompakt sind, werden sie ebenso gesteuert wie höherwertige Geräteversionen. Statuskontrolle und Diagnosefunktion sind ebenfalls vorhanden. Eine automatische Zubehörerkennung stellt eigeständig notwendige Parameter für spezifisches Zubehör ein.

Merkmale von IRSpirit-T und IRSpirit-L

FTIR-Systeme detektieren Infrarotlicht, das mit einer Probe in Transmission oder Reflexion interagiert. Sie werden genutzt, um Verbindungen in Proben zu identifizieren, quantifizieren oder aber ihre chemische Struktur vorherzusagen. Die neuen IRSpirit-T- und IRSpirit-L-Modelle besitzen folgende Eigenschaften:

1. Kompakt und dennoch erweiterungsfähig

Der Platzbedarf ist mit 390 x 250 mm (B x T) kleiner als das DIN-A3-Format. Die Haupteinheit wiegt nur 8,5 kg. Trotz ihrer kompakten Größe haben sie einen großen Probenraum, in den Zubehör von Shimadzu oder Drittanbietern eingesetzt werden kann. Dies macht sie weltweit zu den kleinsten und leichtesten FTIR-Systemen, die sich mit kommerziellem Zubehör anderer Hersteller verwenden lassen. Die IRSpirit-Serie lässt sich raumsparend horizontal wie vertikal ausgerichtet nutzen, auch in Abzügen oder Glove-Boxen.

2. IRPilot-Assistenzsoftware mit 23 integrierten Anwendungsprogrammen

Das neu entwickelte IRPilot-Programm erlaubt es den Nutzern, schnell 23 unterschiedliche Analyseabläufe zu starten, um Anwendungen wie Nachweistests, Kontaminierungsanalysen, Quantifizierungsanalysen oder Schichtdickenbestimmungen durchzuführen. Durch die Auswahl von Analysezweck und -methode lässt sich das Programm einfach per Mausklick ausführen, auch von weniger erfahrenen Mitarbeitern. Zusätzlich können durchgeführte Analysen registriert werden und vereinfachen so häufig anfallende Messungen.

3. Spezifische und optimierte Systemeinstellungen

Unterschiedliche Fenstermaterialien schützen die Optik vor hohen Temperaturen und Feuchtigkeit. Die Installation der einzigartigen Shimadzu-Bibliotheken für Schadstoffe („Contaminant Analysis Program“) oder thermisch abgebaute Kunststoffe macht das System für Schadstoffanalysen einsetzbar. Zudem kann das System per LabSolutions-Datenmanagementfamilie von Shimadzu gesteuert werden. Dies ermöglicht ein integriertes Management analytischer Daten über eine Netzwerkverbindung auch von Analysegeräten anderer Hersteller.

Florian Fischer :