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Aktuelle Seite: Start / News / SYNEQT bündelt Chemiepark-Infrastruktur

SYNEQT bündelt Chemiepark-Infrastruktur

16. Januar 2026 von Birgit Fischer

Mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs der SYNEQT GmbH zu Jahresbeginn hat Evonik die Infrastruktur-Aktivitäten der Chemieparks Marl und Wesseling in einer neuen Gesellschaft zusammengeführt. SYNEQT bündelt damit die Leistungen zweier großer Chemiestandorte in Nordrhein-Westfalen und tritt als eigenständiger Infrastrukturdienstleister der Prozess-Industrie auf.

Evonik-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel (links) mit den drei Geschäftsführern Andreas Orwat, Thomas Basten und Daniel Brünink (von links nach rechts) von SYNEQT zum Markenstart Ende August in Marl. | Foto: Evonik
Evonik-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel (links) mit den drei Geschäftsführern Andreas Orwat, Thomas Basten und Daniel Brünink (von links nach rechts) von SYNEQT zum Markenstart Ende August in Marl. | Foto: Evonik

Das Unternehmen beschäftigt rund 3.500 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Umsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft von Evonik übernimmt SYNEQT zentrale Infrastrukturaufgaben und schafft zugleich die organisatorische Grundlage für eine stärkere Fokussierung des Konzerns auf die Chemieproduktion.

SYNEQT bündelt Infrastruktur an den Standorten Marl und Wesseling

Die SYNEQT GmbH nahm zu Jahresbeginn ihren Geschäftsbetrieb auf und führt seitdem die Infrastruktur-Aktivitäten der Chemieparks Marl und Wesseling in einer eigenständigen Gesellschaft zusammen. Mit dieser Bündelung arbeiten zwei der leistungsstärksten Infrastruktureinheiten der Prozess-Industrie in Nordrhein-Westfalen erstmals in einer gemeinsamen Organisation.

Evonik war bislang Betreiber und zugleich Nutzer der Chemieparks. Mit der Gründung von SYNEQT verlagert der Konzern die Betreiberfunktion in die neue Gesellschaft und richtet sich stärker auf sein Kerngeschäft, die Chemieproduktion, aus. SYNEQT ist als GmbH eigenständig organisiert und eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Evonik. Erste Einzelheiten zum geplanten Start der neuen Gesellschaft veröffentlichte der Konzern bereits im Sommer 2025.

Größe, Organisation und strategische Ausrichtung

Mit rund 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro zählt SYNEQT zu den größten Anbietern von Infrastruktur-Services für die Prozess-Industrie in Nordrhein-Westfalen und rangiert auch bundesweit in der Spitzengruppe. Rund 3.000 Mitarbeitende sind am Standort Marl tätig, etwa 500 in Wesseling. Sitz der Gesellschaft ist Marl.

Die Geschäftsführung der SYNEQT GmbH bilden Thomas Basten als Sprecher sowie Daniel Brünink und Andreas Orwat. Der Unternehmensname steht für Synergien in Verbindung mit Energie, Qualität und technischer Kompetenz. Perspektivisch ist der Einstieg von Investoren in unterschiedlichen Größenordnungen vorgesehen, um zusätzliche Wachstumsmittel für das Geschäft zu erschließen.

Dienstleistungen für Chemie- und Prozess-Industrien

SYNEQT verfügt über breite Erfahrung in Dienstleistungen rund um Chemieanlagen und weitere Prozess-Industrien. Zum Leistungsspektrum gehören technische Dienstleistungen, die Versorgung mit Energie, der Bau und Betrieb von Pipelines sowie das sichere Gebäude- und Anlagenmanagement.

Ergänzt wird dieses Angebot durch Entsorgung, Hafenbetrieb, Werkslogistik, Werkssicherheit, Feuerwehr und Kantinenbetrieb. Diese Leistungen bilden die infrastrukturelle Grundlage für den Betrieb der Chemieparks Marl und Wesseling und richten sich zugleich an externe Kunden. „SYNEQT ist durch die gemeinsame Aufstellung unserer beiden Standorte Marl und Wesseling stärker und kann durch die Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft – Infrastruktur-Dienstleistungen – einen größeren Kundenstamm effektiver im Wettbewerb bedienen“, sagt Thomas Wessel, im Vorstand von Evonik verantwortlich für das Segment Infrastructure.

Standorte mit Entwicklungsperspektive

Die Chemieparks Marl und Wesseling liegen in zwei angestammten Regionen der chemischen Industrie in Deutschland. Beide Standorte verfügen über eine leistungsfähige industrielle Infrastruktur und sind an zentrale Rohstoff- und Energiepipelines angebunden. Zudem betreiben Marl und Wesseling bereits ein industrielles Wasserstoff-Netzwerk.

Auf dieser Basis schafft SYNEQT die Voraussetzungen, die Standorte langfristig zu klimaneutralen und zugleich hochflexiblen Industrieökosystemen weiterzuentwickeln. Zum Start der neuen Gesellschaft sagt Thomas Basten, Sprecher der Geschäftsführung: „Der Beginn des WM-Jahres 2026 ist auch der Startpunkt für den Infrastrukturdienstleister SYNEQT. Ich weiß: Wir treten als Team enorm erfahren, motiviert und leistungsfähig an.“

Kategorie: Companies, News Stichworte: Evonik, Infrastruktur, NRW, SYNEQT

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