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Aktuelle Seite: Start / News / TU Wien und AIT etablieren gemeinsames Innovations-Ökosystem

TU Wien und AIT etablieren gemeinsames Innovations-Ökosystem

26. November 2025 von Birgit Fischer

Mit einer neu ausgerichteten Strategiepartnerschaft schaffen TU Wien und AIT Austrian Institute of Technology ein Innovations-Ökosystem, das Forschung, Infrastruktur, Nachwuchsförderung und Gründungsinitiativen eng miteinander verbindet. Die Kooperation richtet sich auf eine strukturierte Zusammenarbeit, die Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Entwicklungen und industrielle Umsetzung systematisch verknüpft.

TU Wien und AIT Austrian Institute of Technology heben ihre erfolgreiche Partnerschaft auf die nächste Stufe: Ein neues Abkommen zur strategischen Kooperation legt den Grundstein für ein einzigartiges Innovations-Ökosystem in Österreich. v.l.n.r. Univ.Prof. Dr. techn. ANDREAS KUGI, Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology und Prof. Dr.-Ing. JENS SCHNEIDER Rektor der TU Wien. | Foto: Matthias Heisler
TU Wien und AIT Austrian Institute of Technology heben ihre erfolgreiche Partnerschaft auf die nächste Stufe: Ein neues Abkommen zur strategischen Kooperation legt den Grundstein für ein einzigartiges Innovations-Ökosystem in Österreich. v.l.n.r. Univ.Prof. Dr. techn. Andreas Kugi, Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology und Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Rektor der TU Wien. | Foto: Matthias Heisler

Die Vereinbarung umfasst gemeinsame Forschungsprogramme, die Nutzung spezialisierter Laborinfrastrukturen, akademische Formate für Master- und Doktoratsstudierende sowie Modelle für Talente, Karrierewege und Start-ups. Damit entsteht ein Verbund, der die gesamte Innovationskette abbildet und langfristig zur Stärkung des Standorts beiträgt.

Erheblicher Mehrwert durch das Innovations-Ökosystem

Die Kooperation stützt sich auf die Kompetenzen der größten Technischen Universität und der größten Research and Technology Organisation Österreichs. Beide Institutionen haben bereits zuvor maßgeblichen Mehrwert für Forschung, Innovation, Ausbildung und Technologietransfer geschaffen. Die strategische Vertiefung richtet sich nun auf ausgewählte Stärkefelder, die wissenschaftliche und industrielle Relevanz besitzen und die internationale Positionierung weiter verbessern sollen.

Das Innovations-Ökosystem nutzt zusätzlich die Möglichkeit, Investitionen effizienter einzusetzen. Durch gemeinsamen Zugang zu spezialisierten Laboren und Testeinrichtungen entsteht ein Umfeld, das Forschenden und Studierenden modernste Infrastruktur bereitstellt. Die Verbindung von Grundlagenforschung und angewandten Entwicklungen entlang der gesamten Innovationskette stärkt den Wirtschafts- und Technologiestandort nachhaltig.

Forschung im gemeinsamen Innovations-Ökosystem

Die Partnerschaft umfasst eine abgestimmte Forschungsstrategie, die Themen adressiert, in denen beide Institutionen besondere Stärken aufweisen. Diese Felder besitzen internationale wissenschaftliche wie industrielle Bedeutung und sollen mithilfe zielgerichteter Synergien weiterentwickelt werden. Die Kooperation ermöglicht vertiefte Zusammenarbeit über disziplinäre Grenzen hinweg und schafft einen strukturierten Austausch von Expertise.

Durch diese gemeinsame Ausrichtung werden Methoden und Technologien systematisch weiterentwickelt. Die Forschungsstrategie verbindet grundlegende Fragestellungen mit konkreten industriellen Anwendungen und erhöht damit die Sichtbarkeit im internationalen Umfeld. Das Innovations-Ökosystem schafft hier ein stabiles Fundament für langfristige Forschungserfolge.

Gemeinsame Infrastrukturnutzung im Innovations-Ökosystem

Ein zentraler Bereich der Kooperation ist der wechselseitige Zugang zu hochspezialisierten „Core Facilities“. Dazu zählen Labore, Testeinrichtungen und Forschungsanlagen, die beiden Partnern zur Verfügung stehen. Dieser Zugang verbessert die Effizienz der Ressourcennutzung und erweitert die Möglichkeiten für wissenschaftliche Projekte in technologieintensiven Bereichen.

Auch Studierende profitieren deutlich, da die Nutzung industrienaher Laborumgebungen im Rahmen fortgeschrittener Ausbildungsstufen möglich wird. Die gemeinsame Infrastruktur stärkt somit sowohl die Forschung als auch die akademische Lehre und erweitert die praktische Einbindung in laufende Projekte.

Start-up- und Spin-off-Initiativen im Innovations-Ökosystem

Die Förderung von Start-ups und Spin-offs stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Die Kooperation sieht die enge Zusammenarbeit zwischen dem AIT und der im Eigentum der TU Wien stehenden Start-up Factory GmbH sowie dem Fonds Noctua Science Ventures vor. Damit wird ein strukturiertes Modell geschaffen, das die Suche, Entwicklung und Begleitung junger Unternehmen unterstützt.

Diese Initiativen verbinden wissenschaftliche Ideen mit unternehmerischen Konzepten und beschleunigen den Transfer von Technologien in marktfähige Lösungen. Das Innovations-Ökosystem schafft hierfür ein Umfeld, das Forschung und Wirtschaft gezielt zusammenführt und Gründungsprozesse stärkt.

Akademische Lehre als Teil des Innovations-Ökosystems

Die Kooperation erweitert auch die akademische Ausbildung. Gemeinsame Doktoratsprogramme sowie die Betreuung von Masterarbeiten und Dissertationen verbinden die wissenschaftliche Qualifizierung unmittelbar mit den Forschungsaktivitäten beider Institutionen. Studierende erhalten dadurch Zugang zu vielfältigen Themenfeldern und intensiver Betreuung.

Zudem fließt die Expertise des AIT in ausgewählte Lehrveranstaltungen der TU Wien ein. Dies eröffnet zusätzliche Perspektiven auf industrienahe Forschung und ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung, die eng mit der technologischen Infrastruktur verbunden ist.

Talente und Karrieremodelle im Innovations-Ökosystem

Neue Karrierewege wie Tenure-Track- oder Dual-Career-Modelle sollen Forscherinnen und Forscher langfristig an den Standort binden. Diese Maßnahmen richten sich auf nationale und internationale Talente und stärken die wissenschaftliche Exzellenz im Innovations-Ökosystem nachhaltig.

Die strukturierten Karrierepfade tragen dazu bei, qualifizierte Fachkräfte zu fördern und das Forschungsumfeld attraktiv zu gestalten. Damit entsteht ein stabiler Rahmen, der langfristige Planungssicherheit bietet und das Recruiting zusätzlich unterstützt.

Kommunikation als strategisches Element des Innovations-Ökosystems

Ein gemeinsamer Kommunikationsansatz soll die internationale Sichtbarkeit von Forschung und technologischen Entwicklungen deutlich erhöhen. Die Präsentation von Erfolgen und gesellschaftlich relevanten Durchbrüchen stärkt die Wirkung des Innovations-Ökosystems über nationale Grenzen hinaus.

Damit wird die Attraktivität des Standorts für Talente, Industriepartner und Investorinnen und Investoren weiter ausgebaut. Die Kommunikation trägt somit entscheidend dazu bei, die Rolle des Innovations-Ökosystems im globalen Forschungsumfeld zu betonen.

Leistungsfähiger Forschungs- und Innovations-Hub

Die Kooperation wirkt sich auch auf die Lehre aus: Durch die gemeinsame Nutzung moderner Infrastruktur erhalten Studierende Zugang zu industrienahen Laboren. Zugleich stärkt die Einbindung von AIT-Expertise das Lehrangebot der TU Wien und verknüpft Ausbildung und Forschung enger miteinander.

So entsteht ein Forschungs- und Innovations-Hub, der die gesamte Innovationskette abbildet. Das Innovations-Ökosystem unterstützt die Entwicklung des Wirtschafts- und Technologiestandorts und fördert die internationale Sichtbarkeit von Forschung und Innovation in Österreich.

Kategorie: News Stichworte: AIT, Innovations-Ökosystem, Kooperation, TU Wien

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