Lebensmittel mahlen ohne Verkleben dank Kryogen-Verfahren von Messer Austria

Ob beim Haltbarmachen, Verpacken oder der Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln, Gase sind aus der modernen Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken. Auch in diesem Segment entwickelt der Industriegasespezialist Messer Austria seine Expertise bereits seit mehreren Jahrzehnten laufend weiter und gilt als verlässlicher Partner und Innovationsführer in der Branche. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte Kryogen-Verfahren, das Kaltmahlen von Lebensmitteln, das vor allem zum Zerkleinern jener Stoffen zum Einsatz kommt, die sich nur in pulverisierter Form effizient einsetzen bzw. weiterverarbeiten lassen.

DI Angelika Grininger, technischer Verkauf Lebensmitteltechnologie Messer Austria GmbH

„Vor allem bei Gewürzen wie der Muskatnuss, Pfeffer, Ingwer, Kardamom oder Nelken spielt die Temperatur während des Mahlens eine wichtige Rolle“, weiß Angelika Grininger, Technischer Vertrieb Lebensmittel und Umwelt von Messer Austria.

Mit dem Kryogen-Verfahren von Messer Austria lassen sich die unterschiedlichsten Lebensmittel ohne Wärmeentwicklung fein mahlen. Durch den Einsatz von verflüssigtem, tiefkaltem Stickstoff (LIN) oder flüssigem Kohlendioxid (LCO2) wird das Mahlgut versprödet und deutlich malfähiger.

„Auf diese Weise können besonders hohe Kornfeinheiten erzielt werden, während die Qualität der Produkte und alle wertvollen Inhaltsstoffe wie ätherische Öle oder Vitamine sowie sämtliche Aromen und der Geschmack voll erhalten bleiben“, geht Angelika Grininger ins Detail.

Darüber hinaus wird durch den Einsatz des Kaltmahlens auch der unerwünschte Anstieg der Temperatur durch die elektrische Energie der Mühlenmotoren verhindert.

„Das führt zu einer enormen Steigerung der Durchsatzleistungen. Auch thermischen Schäden oder dem Verschmelzen und Verkleben des Mahlguts bzw. der Mahlorgane lässt sich so effektiv vorbeugen“, betont die Expertin von Messer Austria. Die Methode ihres Unternehmens sorgt aber auch dafür, dass das Mahlwerk trocken bleibt. Dies wird durch die sogenannte Inertisierung sichergestellt. Dabei wird das beim Mahlen anfallende Gas in den Produkteinlauf zurückgeleitet. „Das sorgt letztendlich auch für mehr Sicherheit in der Produktionsstätte, da so auch Brände und Staubexplosionen verhindert werden können.“

Auch alle Messer-Mitarbeiter verfügen über ein fundiertes Know-how und passen den Vorgang des Kaltmahlens exakt an die jeweiligen Anwendungsfälle und die örtlichen Gegebenheiten an. Denn Messer Austria hat es sich auch in der Lebensmittelindustrie zur Aufgabe gemacht, „unseren Kunden dabei zu helfen, noch erfolgreicher zu werden“, wie es Angelika Grininger abschließend beschreibt.

Dieser Artikel erscheint in Zusammenarbeit mit der Firma Messer Austria für die Messer Themenwoche im September 2017. Text und Fotos wurden von der Firma Messer zur Verfügung gestellt.