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Analytik Jena rückt näher an Muttergesellschaft

Unter dem Dach von Endress+Hauser hat Analytik Jena eine Zweigniederlassung am Schweizer Standort Reinach gegründet. Dies bringt den Hersteller analytischer und bioanalytischer Geräte näher an die Muttergesellschaft Endress+Hauser heran. Endress+Hauser hält derzeit mehr als 95% an Analytik Jena und hat den Kauf der restlichen Teile bereits angekündigt. Am 28.10. wurden die neuen Geschäftsräume gemeinsam mit Kunden, dem Vorstand von Analytik Jena und Vertretern des Endress+Hauser Managements eröffnet.

Klaus Berka, Vorstand Analytik Jena | Foto: Analytik Jena

Klaus Berka, Vorstand Analytik Jena | Foto: Analytik Jena

„Dieser Schritt ist Teil unserer Strategie, unsere internationale Vertriebsstruktur weiter auszubauen und dort, wo konkrete Wachstumspotenziale erkennbar sind, eigene Organisationen und einen Direktvertrieb zu etablieren“, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena. „Wir wachsen international und können mit eigenen Strukturen weltweit besser auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen.“

„Die Zweigniederlassung von Analytik Jena stützt unser Ziel, Kunden vom Labor bis in den Prozess zu begleiten“, unterstrich Dirk Neirinck, Geschäftsführer der Endress+Hauser Consult AG. Die schweizerische Vertriebsgesellschaft des Spezialisten für Mess- und Automatisierungstechnik residiert im gleichen Gebäude; in unmittelbarer Nachbarschaft fertigt Endress+Hauser modernste Durchflussmesstechnik.

Die neue Zweigniederlassung soll für Analytik Jena die Betreuung und Versorgung von Kunden des Geschäftsbereichs Analytical Instrumentation im schweizer Markt gewährleisten. Die chemisch-pharmazeutische Branche, die neben dem Maschinenbau zu den wichtigsten Industriezweigen in der Schweiz gehört, biete viel Wachstumspotenzial für die Analytik Jena: „Wir wollen den Direktvertrieb in unserem größten Geschäftsbereich ausbauen und unsere Marktpräsenz stärken. Darüber hinaus eröffnen wir uns die Möglichkeit, in neue Regionen vorzudringen und durch die lokale Betreuung Marktanteile insbesondere in der frankophonen Schweiz zu generieren. Wir sind damit viel näher am Kunden“, so Berka abschließend.