Photonische Vernetzung in Kärnten

Im Villacher Forschungszentrum CTR (Carinthian Tech Research) trafen sich die österreichischen Technologie-Plattformen für Photovoltaik und Photonik zur Vernetzung und Identifizierung neuer Forschungsthemen. Titel des Workshops war “Photovoltaic and Photonic” – Der alleine durch die Phonetik die Verbundenheit der Themengebiete zeigt. Photonische oder optische Verfahren und Technologien sorgen für die Signalerzeugung, Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Information. Deren Grundlagen, Technologien und Prozesse spielen in der Energieerzeugung durch Photovoltaik eine entscheidende Rolle. Die Photonik ist die Technologie des Lichts, eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und eine der Key Enabling Technologies (KET) der Europäischen Kommission. Gleich wie in der Elektronik die Elektronen, sind in der Photonik die Photonen für zahlreiche Anwendungen von Bedeutung.

Gemeinsame Themen aufspüren

Eingeladen war auch die slowenische Plattform Fotonika21. Insgesamt über 30 Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Industrie nutzten die Gelegenheit, um sich über zukunftweisende Themen auszutauschen und Synergien zu nutzen. Die Vorträge und Workshop Themen befassten sich unter anderem mit der Lasertechnik in der Photovoltaik, der Fassadengestaltung mit Licht und Photovoltaik, mit Solarzellenprozessen, LED Technologien und der Thematik der Langzeitstabilität.

Der Verein Technologieplattform Photovoltaik Austria wurde im Mai 2012 als gemeinsame Initiative der in Österreich produzierenden Betriebe im Bereich der Photovoltaik sowie den relevanten österreichischen Forschungseinrichtungen gegründet. Innovation und Forschung für die heimische Photovoltaik Wirtschaft sollen optimiert werden, um eine Vergrößerung der österreichischen Wertschöpfungsanteile am globalen Photovoltaikmarkt zu erreichen.

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Die österreichischen Technologieplattformen Photovoltaik und Photonic vernetzten sich auch mit slowenischen Experten, um gemeinsam neue Forschungsfelder zu erschließen. | Foto: CTR

Die österreichischen Technologieplattformen Photovoltaik und Photonic vernetzten sich auch mit slowenischen Experten, um gemeinsam neue Forschungsfelder zu erschließen. | Foto: CTR

Die österreichische Technologieplattform Photonics Austria will den Austausch zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre fördern.Die Hauptaufgaben der Photonics Austria sind die Entwicklung nationaler und internationaler Forschungsstrategien und –programme und die Vernetzung mit europäischen Aktivitäten.

Fotonika21 is the Slovenian technology platform for photonics, coordinated by the Laser and Health Academy. It was founded in March 2006, based on the EU technology platform initiative, Photonics21. FOTONIKA21 represents photonics research & innovation priorities at the Slovenian level, and aims to implement, together with Photonics21, a common photonics strategy for Europe.

Die Carinthian Tech Research gehört als Forschungszentrum für Intelligente Sensorik und Systemintegration zu Österreichs außeruniversitären Forschungszentren. Ziel und Auftrag ist es, neueste Produkte und Prozesse basierend auf integrierten Sensoren, Mikro- und Nanosystemen zu entwickeln um sie effizienter, sicherer und smarter zu machen. Gegründet 1997, forscht die CTR in regionalen, nationalen und internationalen F&E Projekten und ist Mitglied der FORSCHUNG AUSTRIA. Im österreichischen COMET Forschungsprogramm ist die CTR mit dem Kompetenzzentrum ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center vertreten.