Festo auf der Smart Automation 2017

Festo zeigt auf der Smart Automation 2017 das neue „Motion Terminal“ und präsentiert Aktuelles aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung für Industrie 4.0.

#engineeroftomorrow – so lautet das diesjährige Motto von Festo. Das Unternehmen stellt dabei am Stand 0129 (in Halle DC) Technologien und Know-how für die Smart Factory der Zukunft in den Mittelpunkt. Für reichlich Gesprächsstoff wird jedenfalls das neue Festo Motion Terminal sorgen, das völlig neue Möglichkeiten in puncto Digitalisierung der Pneumatik eröffnet.

Mit dabei, das Festo Motion Terminal VTEM – welches die Pneumatik ins Zeitalter von Industrie 4.0 katapultiert. Piezotechnologie, integrierte Hub- und Drucksensorik, gepaart mit der Ansteuerung über sogenannte Motion Apps, eröffnen Maschinen- und Anlagenbauern ganz neue Perspektiven. Die neue Art der Funktionsintegration vereinfacht die komplette Wertschöpfungskette, denn es wird nur noch eine Hardware für viele Aufgaben benötigt. Über 50 Einzelkomponenten können ersetzt werden. Zum Start des Festo Motion Terminals stehen zehn Funktionen über Motion Apps zur Verfügung: von der einfachen Änderung der Wegeventilfunktionen über proportionales Verhalten bis hin zur Diagnose von Leckagen.

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Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager Festo Österreich Foto: Festo / Draper

„Als Innovationstreiber in der Automatisierungstechnik sind wir besonders stolz, mit dem Motion Terminal einen echten Meilenstein für die Digitalisierung der Pneumatik auf der Smart Automation zu präsentieren. Durch das Zuschalten von Funktionen über Apps können Maschinenentwickler einen Basis-Maschinentyp erstellen und diese Maschine je nach Kundenwunsch mit unterschiedlichen Features ausstatten. Das erleichtert die Konstruktion, den Maschinenbau und eröffnet völlig neue Geschäftsmodelle.“ so Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager von Festo Österreich.

Ebenfalls gezeigt wird in Linz, wie eine hochflexible Montage im Sinne von Industrie 4.0 aussehen kann. Dabei im Einsatz: Standardkomponenten aus dem Handhabungsbaukasten von Festo, wie etwa servopneumatische oder elektrische Achsen, dezentrale Intelligenz auf der Ventilinsel CPX/VTSA und eine CODESYS-Steuerung CPX-CEC in IP65/67. Als Schnittstelle stehen kommen dabei Feldbusse bzw. Industrial Ethernet zum Einsatz, aber auch der Industrie 4.0 Standard OPC-UA.

Industrie 4.0 verlangt nach erweiterten und auch ganz neuen Qualifikationen. Gefragt sind das Verständnis für digitale, voll-automatisierte Produktionstechnologien sowie Kenntnisse im Aufbau und in der Programmierung digitaler Anlagen-Netzwerke. Festo Didactic bietet mit der CP Factory eine cyber-physische Lern- und Forschungsplattform, die die Stationen einer realen Produktionsanlage praxisnahe abbildet – auch zu sehen auf der Smart Automation in Linz.

Der Blick in den virtuellen Raum wird in Zukunft selbstverständlich sein. | Foto: Holo-Light

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit an einer VR (virtuelle Realität) Tour teilzunehmen, die Festo gemeinsam mit dem Kooperationspartner Holo-Light ermöglicht. Virtual Reality eröffnet spannende Möglichkeiten für hoch automatisierte Maschinen und Anlagen – ein weiterer Schritt in Richtung Industrie 4.0.