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10 Jahre Saltigo: Gute Aussichten für Fein- und Agrochemie Spezialisten

Die hundert prozentige LANXESS Tochter Saltigo blickt am 1. April 2016 auf 10 Jahre Bestehen zurück. Gleichzeitig übernimmt Dr. Torsten Derr die Geschäftsführung von Dr. Wolfgang Schmitz, der das Unternehmen im letzten Jahrzehnt zu einem der weltweit führenden Exklusivsynthese-Spezialisten mit aufgebaut hat. Saltigo produziert für rund 150 Kunden aus der agrochemischen und pharmazeutischen Industrie sowie aus der Feinchemie. Dabei entstehen Wirkstoffe und Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel und Medikamente sowie Chemikalien für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter etwa der bewährte Insektenabwehr-Wirkstoff Saltidin.

Die steigende Nachfrage nach Saltidin und dem zugrunde liegenden Wirkstoff Icaridin wird durch erhöhte Produktion bedient – in Zukunft wird der Wirkstoff nicht nur in Dormagen, sondern auch in Leverkusen hergestellt.

In das Werk und die Produktionsstrassen des ZeTO (Zentrales Technikom Organisch) in Leverkusen fließen bis 2017 Investitionen in Höhe von 60 Mio. Euro. Großer Wert wird hierbei auf die Flexibilität der Produktionsmöglichkeiten in Leverkusen gelegt, da Saltigo “Modular & Schnell” – also den modularen Anlagenbau als größte Herausforderung für ihre Chemiker versteht. Schon jetzt ermöglichen Rohrbahnhöfe flexibel Verbindungen aller Apparate untereinander anzupassen und so einen effizienten Produktionsbetrieb zu erhalten. Saltigo will mit dem Ausbau in Leverkusen auch weiter in diese Kerbe schlagen.

Einer der so genannten Rohrbahnhöfe im ZeTO (Zentrales Technikum Organisch) versorgt den Leverkusener Produktionsbetrieb der Saltigo GmbH mit flüssigen Einsatzstoffen und ermöglicht eine schnelle und flexible Verbindung aller Apparate untereinander. | Foto: Saltigo GmbH

Dr. Boris E. Bosch, Betriebsleiter ZeTO mit einem Kollegen an einem der so genannten Rohrbahnhöfe im ZeTO. | Foto: Saltigo GmbH

Ein weiterer Faktor kommender Jahre ist die verstärkt wachsende Sparte Agrochemie. Seit der Gründung ist der Anteil dieses Bereiches auf rund 75% angewachsen. „Hier wachsen wir in Teilen schneller als der Markt und schauen auch zuversichtlich in die Zukunft, selbst wenn die Nachfrage im globalen Agrochemiemarkt 2015 von einer Atempause geprägt war“, erklärt Schmitz. Außerdem mache die Agrochemie derzeit drei viertel des Umsatzes aus und besäße ohnehin laut Schmitz einen langen Atem. “Im Blickpunkt auf ein Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig stagnierenden Anbauflächen wird es letztendlich nur möglich sein die Weltbevölkerung ernähren zu können, wenn wir auch auf Agrochemie setzen.” führt Schmitz aus.

Der scheidende und der neue Geschäftsführer - Dr. Wolfgang Schmitz und Dr. Torsten Derr | Foto: Österreichische Chemie Zeitschrift

Der scheidende und der neue Geschäftsführer – Dr. Wolfgang Schmitz und Dr. Torsten Derr | Foto: Österreichische Chemie Zeitschrift

Die Sparte Feinchemie beziehungsweise der Pharma-Anteil am Gesamtumsatz sei bis 2015 zwar rückläufig gewesen, aber ab 2016 wird wieder eine Steigerung erwartet. „Wir haben uns mit unserem ausgewiesenen Know-how einen bedeutenden Platz in der Welt der Feinchemie erobert – und dabei dank des Engagements und der Solidarität aller Mitarbeiter auch schwierige Phasen gemeistert“, so Saltigo-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz, der kurz vor seinem Ruhestand steht. Dr. Torsten Derr freue sich auf die tolle Herausforderung der Position als Geschäftsführer von Saltigo, die er mit 1. April übernimmt. „Saltigo wird auch künftig eine führende Rolle in der Exklusivsynthese von Agro- und Feinchemikalien spielen“, kündigt Derr bereits an. „Wir werden mit unserer Expertise, unserer Flexibilität, unserer Innovationskraft und unserem erfolgreichen Projektmanagement auch weiterhin Mehrwert für unsere Kunden schaffen und damit unsere Marktposition behaupten und ausbauen.“

 

 

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