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RHI Magnesita mit starker Umsatzentwicklung im 1. Halbjahr 2021

5. August 2021 von Birgit Fischer

RHI Magnesita, der weltweit führende Anbieter von Feuerfestprodukten, -systemen und -lösungen, veröffentlicht heute die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2021. Das Unternehmen verzeichnet eine starke Umsatzentwicklung getragen von hoher Kundennachfrage, sieht sich jedoch aufgrund von Unterbrechungen der Lieferkette mit Gegenwind und Margenrückgängen konfrontiert.

Stefan Borgas, CEO RHI Magnesita | Foto: RHI Magnesita

RHI Magnesita hat die Herausforderungen der ersten Jahreshälfte erfolgreich gemeistert: die vergangenen Monate waren geprägt von einem starken Anstieg der Kundennachfrage, während gleichzeitig Verzögerungen und höhere Kosten in der globalen Lieferkette entstanden sind. Dabei standen für uns stets die Beschaffung und Lieferung von Produkten an unsere Kunden im Vordergrund. Wir haben unsere Lagerbestände wieder aufgestockt und können so von den verbesserten Marktbedingungen und den für das zweite Halbjahr vertraglich vereinbarten Preiserhöhungen profitieren. Wir treiben unsere Kosteneinsparungsinitiativen weiterhin voran und sehen bereits die Erfolge, die unsere Vertriebsstrategien bringen.

Stefan Borgas, CEO RHI Magnesita

Überblick

Die Gesundheit und Sicherheit aller MitarbeiterInnen hat für RHI Magnesita höchste Priorität. Das Unternehmen verfolgt hinsichtlich Sicherheit am Arbeitsplatz einen präventiven Ansatz und verzeichnet konstant niedrige Unfallhäufigkeitsraten. COVID-19 stellte auch während der letzten Monate eine Herausforderung dar. RHI Magnesita unterstützte die MitarbeiterInnen und deren Familien durch die Ausgabe medizinischer Hilfsmittel und übernahm, sofern verfügbar, die Impfkosten. Insgesamt stieg die Unfallhäufigkeitsrate leicht an auf 0,6 pro 200.000 Arbeitsstunden (H1 2020: 0,5).

Der Umsatz belief sich im ersten Halbjahr 2021 auf 1.200 Mio. €, ein Anstieg um 2,5 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf berichteter Basis. RHI Magnesita konnte die signifikanten Herausforderungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und die darauffolgenden Unterbrechungen der Lieferkette erfolgreich bewältigen und trieb die längerfristigen strategischen Initiativen zur Stärkung des Unternehmens weiter voran, während in den Endmärkten eine Erholung einsetzte.

Aufgrund branchenweiter Herausforderungen im Bereich Seefracht konnte RHI Magnesita auf den markanten Aufwärtstrend in der Nachfrage nicht in vollem Ausmaß reagieren. Neben einer deutlich geringeren Lieferzuverlässigkeit und höheren Frachtkosten kam es zu einer reduzierten Rohstoffversorgung, logistischen Schwierigkeiten und langen Vorlaufzeiten. Um der starken Kundennachfrage im zweiten Halbjahr Rechnung zu tragen, wurden Abfederungsmaßnahmen umgesetzt, die unter anderem eine Erhöhung der Lagerbestände für Endprodukte und Rohstoffe sowie Preiserhöhungen im Feuerfestbereich, einschließlich der Weitergabe von Frachtzuschlägen, umfassen.

Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Strategie von RHI Magnesita. Die F&E-Investitionen von 50 Mio. € in Technologien zur CO2-Reduktion schreiten voran. Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit Calix Limited eingegangen, um einen Calix Kalzinierer zur CO2-Abscheidung und -Speicherung an einem RHI Magnesita Standort zu entwickeln.

Gute Fortschritte wurden auch im Hinblick auf die angestrebte Erhöhung des Einsatzes von Sekundärrohstoffen auf 10 % bis 2025 erzielt – der Anteil wurde im ersten Halbjahr 2021 auf 6,1 % gesteigert (FY 2020: 5 %). Der Dialog und die Zusammenarbeit mit Kunden zu diesem Thema verbessert sich kontinuierlich.

Update zu strategischen Initiativen von RHI Magnesita

  • Die strategischen Initiativen bringen RHI Magnesita 2021 bereits wesentliche Verbesserungen mit einem Anstieg des EBITA um 23 Mio. € aus laufenden Kosteneinsparungsmaßnahmen.
  • Im Rahmen des Produktionsoptimierungs-Plans soll die Dolomit-Rohstoffproduktion in Hochfilzen, Österreich, im vierten Quartal 2021 planmäßig starten, die Installation eines Ofens ist derzeit im Gange.
  • In Radenthein, Österreich, wurden zusätzliche automatische Pressen und unbemannte Fahrzeuge installiert; weitere Investitionen in die Kapazitätserhöhung sollen im zweiten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden.
  • In Brumado, Brasilien, sollen die Erd- und Fundamentarbeiten vor der Installation des neuen Drehrohrofens bis Ende 2021 abgeschlossen sein.
  • In Contagem, Brasilien, erfolgt derzeit die Inbetriebnahme neuer Pressen, die bereits erste Vorteile bringen; das vollständige Upgrade soll im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen sein.
  • In Urmitz, Deutschland, erfolgt eine Kapazitätserweiterung mit der Installation eines neuen Tunnelofens, die entsprechenden Arbeiten starteten im ersten Halbjahr 2021.
  • RHI Magnesita hat die Vertriebsstrategien im ersten Halbjahr 2021 konsequent vorangetrieben und das Lösungsmodell weiterentwickelt, den Absatz von Flow-Control-Produkten erhöht und gezielt neue Märkte anvisiert. Digitale Produkte, Services und Heat-Management-Solutions unterstützen in diesen Bereichen das Umsatzwachstum.

Ausblick

Das Umsatzwachstum sollte sich auch im zweiten Halbjahr durch einen soliden Auftragsbestand, der die erhöhte Nachfrage seitens Kunden in der Stahl-, Zement-, Glas- und Nichteisenmetallindustrie widerspiegelt, fortsetzen. Im zweiten Halbjahr wird mit der Umsetzung der Preiserhöhungen vor dem Hintergrund höherer Rohstoffpreise, einer hohen Nachfrage nach Feuerfestprodukten und der Weitergabe der zusätzlichen Frachtkosten an Kunden eine Verbesserung der Feuerfestmargen erwartet. Insgesamt ist RHI Magnesita weiterhin auf Kurs, im Einklang mit der Prognose für 2021 ein bereinigtes EBITA von 310 Mio. € zu erzielen, wobei der Schwerpunkt des Ergebnisses im zweiten Halbjahr liegen wird.

Kategorie: Companies, News Stichworte: 2021, Bericht, Halbjahr, RHIM, Umsatz

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